etwas über die Pyramiden und das alte Ägypten

Immer klarer wird, dass die Pyramiden nicht von Sklaven, wie Herodot berichtete und somit ein bis vor wenigen Jahren bestandenen Irrglaube einleitete, sondern von freien Menschen erbaut wurden. Kurt Mendelson vertrat in seinem Buch „ Das Geheimnis der Pyramiden“ schon in den 70zigern die Meinung, dass der Pyramidenbau eigentlich einer ganz profanen Sache diente. Mystiker werden nun enttäuscht sein, denn er behauptete, der Bau der Monumente hätte nur der Arbeitsbeschaffung und der Einigung des Reiches gedient um die Identität der Ägypter als ein Volk zu vervollständigen. Heute mehren sich die Anzeichen, dass er damit Recht hat. Aber von vorn:
Der Nil überschwemmte das Land mit der Präzision eines Uhrwerks, das das Land von Juni bis Oktober lähmte. Was andere Kulturen für eine Katastrophe hielten, war für die alten Ägypter ein Geschenk der Götter. Mit der Überschwemmung kam auch der Fruchtbare Schlamm aus der Hochebene von Äthiopien und dünkte die Felder. Keine oder nur unzureichende Überschwemmung war die Katastrophe! Durch die Überschwemmungen wurden aber 90 % der Bevölkerung arbeitslos. Bei gut vier Monaten des Müßigganges kommen Menschen schon mal auf „dumme“ Gedanken. Also ersannen kluge Köpfe das Pyramidenbauprogramm. Es band das Volk an seinem Herrscher und durch diese Gemeinnsahme Tätigkeit, wo aus allen Dörfern Ägyptens die Menschen zusammengeholt wurden, ließ ein Gemeinschaftsgefühl erwachsen, was den Ägyptischen Staat mit kleineren Unterbrechungen fast 3000 Jahre zusammen hielt.
Iin den letzten Jahren fand man viele Beweise, die diese Theorie unterstützen. Pharao Snufru baute gleich 3 Pyramiden, was sich nur unter dem vorher aufgeführten Aspekt erklären läst. Es wurden Gräber der Arbeiter, Aufseher und Priester gefunden, denen der Bau unterstand. An den Grabwänden finden sich in Stein gemeißelte Schriften , die wie Arbeitsverträge auf uns wirken. Der Pharao verspricht dort für Nahrung, Kleidung etc. zu sorgen, damit die Arbeiter ein sorgenfreies leben hätten. Zu den Bauern kamen ja auch noch eine ganze Legion von Fachkräften, Architekten, Bäcker, Ärzte usw..... deren Aufgabe es war ganzjährig sich um die Bauten und den dauernd dort Beschäftigten zu kümmern. Knochenfunde beweisen auch, das die Arbeiter auf das Beste arztlich versorgt wurden (Knochenbrüche, die perfekt verheilt waren usw ). Selbst Kalkplatten, auf denen Stechuhren gleich eingetragen wurde, wann welcher Arbeiter wie gearbeitet oder einen Fehltag hatte. Tatsächlich wurde verzeichnet, dass einer der Arbeiter wegen seines Geburtstages Freibekommen hat, wegen krankheit fehlte, sogar wegen eines Katers konnte jemand nicht arbeiten. Also Sklaven habe die Bauten nicht errichtet!
Dass keine Sklaven die Pyramiden erbaut haben weis man gesichert erst seit 10 Jahren, auch wenn man es immer vermutete, aber Herodot und andere antike Quellen wurden unkrittisch fast immer als die Dokumentation schlechthin angenommen.
Wie gründlich Meinungsmache funktioniert merkt man noch heute am Beispiel Kleopatra 7. Dank Oktavians Einwirken auf jene Römischen Historiker, die sie zur Ägyptischen Hure stempelten. Das wirkt bis heute nach. Ist von Kleopatra 7 die Rede dann zugleich auch vom zügelosen Sex, Hure, Flitchen usw.! Erst seit einigen Jahren, auch nach Funden von arabischen Quellen, wird die Frau hinter all dieser niederträchtigen Römischen Propaganda sichtbar. War sie doch die einzige der Ptolemäer, die vom Volk geliebt und verehrt wurde. Denn als einzige der Ptolemäer hat sie sich um das Volk gekümmert, sprach selbstverständlich nicht nur Griechisch sondern auch Ägyptisch - beherrschte nach heutigem Stand des Wissens mindestens 7 Sprachen perfekt, verstand sich in Kunst und Wissenschaft und bereiste den Nil. Diese "Hure" hatte nur zwei Männer - Julius Caesar und später Marcus Antonius. Sie ließ Ägypten nocheinmal, ein letztes mal zu warer größe aufsteigen. Ihr Ende mit der Kobra an Ihrer Brust ist nicht erwiesen, würde aber zu Ihr als die letzte der großen Pharaonen, sehr gut passen. die Königskobra, als Uräeus Schlange das heiligste Symbol der Pharaonen, wäre ihr würdig gewesen. So langsam greift dieses Wissen, daß Sie nicht das verkommene Subjekt aus dem Orient war, sondern vielleicht die Königin unter den Königen . Doch Jahrtausendelang galt sie dank der Römer in Kunst und Wissenschaft als niederträchtig!

Es wird auch diskutiert, wie die Pyramiden gebaut wurden. Die Rampentheorie ist nicht haltbar, da diese Rampen mehr Material als alle Gizeh Pyramiden zusammen verbraucht hätten. Übrigens wurden all jene Gizeh Bauten innerhalb von 20 Jahren erbaut! In Gräbern aus der Zeit fand man merkwürdige Wiegen ähnliche Modelle. Wenn man zwei von Ihnen übereinander legt, ergeben die ein Rad in dessen mitten eine Öffnung entsteht, indem man einen der Steine hätte einbetten können und so bequem von wenigen Männern grollt werden konnte.

Der Sphinx: Zuerst muss erwähnt werden, dass es „der Sphinx“ heisst und nicht „die Sphinx“, denn der Kopf ist ein Abbild des Pharaonen Cheops.
Im letzten Jahr (2002) vermaß man dem Kopf des Sphinx dank Computer mit der einzig vorhandenen Darstellung von Cheops - eine grade mal 10 cm große Statuette deren Gesichtszüge im Vergleich tatsächlich starke Ähnlichkeiten aufweisen. Somit wohl als gesichert anzusehen ist, wen der Sphinx nun zeigt!
Was allerdings nicht heißt, daß der Kopf nicht umgearbeitet wurde! Vermutlich war der ursprüngliche Kopf der Kopf eines Löwen. Das Alter des Löwenkörpers ist allerdings unbestimmt. Viele sind der Meinung, daß er älter sein muß, wegen der Auswaschungen, die tatsächlich nicht nur mit Sandabrieb zu erklären sind, zumal oft genug der ganze Körper unter Sand begraben wurde und nur der Kopf noch der Natur ausgesetzt war.
Der Bart des Sphinx liegt im Britischen Museum, wobei sich die Wissenschaftler auch noch nicht einig sind, ob er zur "Grundausstattung" gehörte oder nachträglich angebracht worden ist, da zu der 4. Dynastie Pharaonenbärte noch unbekannt waren!
Die Nase wurde übrigens Opfer als Übungsziel für die Kanonen der Mamelucken......

Überhaupt sind die Meisten Zerstörungen an den Pyramiden erst in den letzten 700 - 900 Jahren entstanden! Erst da brach man im großen Stil die glatte Kalk - Verkleidungen der Monumente um Kairo aufzubauen. Noch vor 1000 Jahren konnte man diese voll bewundern! Christen haben mit der Zerstörung vieler Altägyptischer Heiligtümer und Monumente begonnen und das machte nach dem 6. jahrhundert, als Mohamed den Koran unter das ägyptische Volk brachte, nicht halt. Alles aus der alten Zeit war Dämonen- und Teufelswerk.

Das Ägypten, dass wir uns immer so vorstellen gab es erst zur 18 Dynastie. Mumien zur Zeit des Pyramidenbaus gab es eigentlich nicht, die gab es erst später (in der Zeit der Königsgräber bei Luxor). In den Giezeh-Pyramiden fehlen jedoch auch jegliche Texte, im Gegensatz zu den späteren, kleineren Pyramiden (Userkaf), was immer wieder zu Spekulationen einlädt. In der Tat weist nur ein von den Arbeitern gesetzter und bemahlter Stein auf Cheops hin......

 

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