Schwester Marias

Müllstadtprojekt Moytamadea

Schwester Maria lebt seit über 25 Jahren in Kairo. Sie hat mit Menschen aus der Müllstadt Moytamadea ein Selbsthilfeprojekt aufgebaut. Ihr Ziel ist es, durch solche Projekte den Menschen dabei zu helfen, ihre Armut, ihren Analphabetismus und ihr Mißtrauen zu überwinden. Im Mittelpunkt steht die Hilfe zur Selbsthilfe.

In Moytamadea startete sie Anfang der 80er Jahre Mit einer Nähschule und Alphabetisierungskurse für Frauen und Mädchen. Mit den Zabalins baute Schwester Maria dann kleine Holzbaracken. Daraus entwickelte sich die Straße "Mari Grabis" mit vielen gemauerten Häusern, einer Nähschule, verschiedene Werkstätten, einer Schule und einem Kindergarten. Diese Einrichtungen stehen allen Bewohnern des Viertels zur Verfügung.

In diesem Projekt, das in Form einer Kooperative organisiert ist, leben und arbeiten Kopten und Muslime zusammen. In einem verständnisvollen Miteinander bewältigen sie ihr Leben im Müll.

 

Schwester Maria Grabis:

 

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